#Automatenliebe-Blog

Kuriose Patente für Münzautomaten

Unsere merkwürdigen Top 9

Hinter jedem Patent steckt ein kreativer Kopf. Die ersten Patente für Münzautomaten werden schon in den 1880er-Jahren beim Patentamt eingereicht. Viele technische Erfindungen haben den Startschuß für eine neue Branche eingeleitet, z.B. das deutsche Patent von Ferdinand Uecker aus Stolp in Pommern aus dem Jahr 1882 für einen Cigarren-Necessair.

Unter den vielen Patenten gibt es aber durchaus kuriose Einreichungen, die wir hier einmal zeigen.

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Plakat Wirtschaftswunder

Neustart der Automatenbranche

1949 startet die Branche nach dem Krieg mit dem Aufbau

Kaum ein anderer Zeitabschnitt der deutschen Geschichte war so prägend, so von grundlegenden Veränderungen bestimmt wie die Jahre nach 1945.

Die Demokratie, die durch das Grundgesetz garantierten Rechte und die neue Wirtschaftsordnung veränderten das Land von Grund auf.

Die Automatenbranche begann mit den ersten Ideen für den Aufbau einer Branche mit Geldspielgeräten, Musikboxen, Flippern und Warenautomaten.

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Kuriose Automaten

Unsere merkwürdigen Top 9

Einige Münzautomaten sind heute kaum noch bekannt oder werden auf den ersten Blick gar nicht für einen Automaten gehalten. Doch damals waren sie weit verbreitet: An vielen Straßenecken, an Bahnhöfen, in Kneipen, auf Toiletten oder gar in Schuhgeschäften waren sie zu finden. Solche Automaten, bei denen man kaum glauben kann, dass es sie tatsächlich einmal in der Öffentlichkeit gab, sind dabei die Spannendesten! Eine besondere Auswahl aus unserer Sammlung haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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Fabrikgebäude Max Jentzsch & Meerz Leipzig_um 1930

Der Vater des Bajazzos

Dekoelement

Georg Max Jentzsch & Adalbert R. Paul Meerz

Als Erfinder des legendären „Bajazzos“ gingen Jentzsch & Meerz unwiderruflich in die Geschichte ein. Bekannt war der Leipziger Hersteller auch für die „IMO“-Reihe.
Das Wort „IMO“ ist dabei als Abkürzung zu verstehen: Das „I“ steht ganz nach lateinischer Manier für das „J“ von Jentzsch, wobei „M“ und „O“ auf den Firmensitz in Leipzig-Mockau zurückführen.

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Der Geldbriefträger
(1907)

Reinhard Hoffmann Automatenfabrik, Leipzig

Der Beruf des Geldbriefträgers war damals – vor Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs – den Menschen im Deutschen Kaiserreich durchaus ein Begriff. Sie waren bewaffnete Beamte der Reichspost und überbrachten Bargeld, um zum Beispiel die Rente auszuzahlen.

Einen Automaten mit einem solchen Namen zu versehen, durfte demnach mit positiven Assoziationen in Form eines Geldsegens verbunden gewesen sein und brachte vermutlich entsprechende Erwartungen mit sich.

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Geldbriefträger_Detail
Future Crystal_Ein Blick in die Kugel

Future Crystal Ball Gazer
(ab 1920)

Future Products Company, USA

„Blicke in die Kristallkugel, um deine Zukunft zu sehen!“ Bei dieser Aufforderung, die gut sichtbar auf dem Unterhaltungsautomaten prangt, wird sich einer Neugierde bedient, die seit Menschen Gedenken durch alle gesellschaftlichen Schichten und bei Personen jeden Alters für großes Interesse sorgt. Denn wer möchte nicht insgeheim wissen, was die eigene Zukunft für sie oder ihn bereithält?

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Mehrschacht-Stapelautomat Typ MS-5
(1962)

VEB LUMET, Luckenwalder Metallwarenfabrik, Luckenwalde, Deutschland

Der Volkseigene Betrieb Luckenwalder Metallwarenfabrik in Brandenburg war in der DDR die einzige Produktionsstätte, die Warenautomaten für die Aufstellung im eigenen Land herstellte.

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Mehrschachtstapelautomat MS-5 auf Ansichtskarte
Radierung Leipziger Musikwerke Paul Ehrlich

Ein Rückblick zur Leipziger Musikautomaten-Industrie

Paul Ehrlich - Der Grundsteinleger der deutschen Musikwerke-Industrie

Am 03.07.1877 erhielt er das erste deutsche Patent auf ein mechanisches Musikinstrument. Ehrlich ließ sich darin die Verwendung eines endlosen, um Walzen gelegten Bandes mit Einschnitten, in die tonauslösende Hebel eingreifen, schützen.
Die Firma Paul Ehrlich & Co. wurde am 09.04.1880 schließlich zur Fabrik Leipziger Musikwerke AG vorm. Paul Ehrlich & Co. – ein Name, der schon bald international Bedeutung erlangen sollte.

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Paul Ehrlich aus Leipzig - ganz privat

Paul Ehrlich, seine Persöhnlichkeit und seine Familie

1882 erfand der Klavierbauer Paul Ehrlich das Ariston. Auf dieser Mini-Drehorgel konnten gelochte Pappplatten aufgelegt und durch Kurbeln abgespielt werden. Diese Erfindung war deshalb so bahnbrechend, weil es erstmals möglich war, sich ein umfangreiches Musik-Repertoire zuzulegen, ohne selbst ein Instrument spielen zu müssen.
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Portrait-Friedrich Ernst Paul Ehrlich_um 1899
Symposium Paul Ehrlich Teilnehmer

Symposium Paul Ehrlich

Eine Veranstaltung auf Schloss Benkhausen

Im Frühjahr 2022 erschien im Kamprad Verlag die Publikation von Dr. Birgit Heise mit dem Titel Paul Ehrlich und die Anfänge der Leipziger Musikautomaten-Industrie als Ergebnis des wissenschaftlichen Symposiums Gestanzte Musik, was im August 2020 in Leipzig stattgefunden hat.
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Tagungsband im Museumsshop